Der Weg zum Verkehrsflugzeugführer kann über 2
Wege erfolgen:
-
die durchgehende Ausbildung (integrated course) zum ATPL (A)
-
den modularen Weg zum ATPL (A)
Voraussetzungen
Mindestalter: Bei Beginn der Ausbildung 17 Jahre
Flugmedizinische Tauglichkeit
Klasse 1 - Erstuntersuchung in einem flugmedizinischen Zentrum
Nachweis ausreichender
Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch. Dieser Nachweis kann innerhalb
unserer FTO erbracht werden.
Die durchgehende Ausbildung
Sie umfasst einen praktischen und einen theoretischen Teil, die sinnvoll aufeinander
abgestimmt sind.
Die durchgehende Ausbildung ist der optimale Weg für Leute, die noch keine
Flugerfahrung haben, also die Ausbildung ab initio machen. Bei diesem Ausbildungsweg
wird viel mit Fluglehrer geflogen, so dass man das beste Trainingsergebnis erzielen
kann. Es muss nur eine theoretische Prüfung (die ATPL Prüfung) und
eine praktische Prüfung (CPL/IR(A) Checkflug) absolviert werden. Dies bedeutet
eine große Zeitersparnis, da im Gegensatz zur modularen Ausbildung keine
Einzelprüfungen, mit den entsprechenden Wartezeiten auf Prüfungstermine,
stattfindet.
Es gibt nicht sehr viele Flight Training Organisations, die diesen Ausbildungsweg
anbieten können. Eine Flugschule muss dafür einen Ausbildungsleiter,
einen Leiter der praktischen und einen Leiter der theoretischen Ausbildung fest
angestellt haben. Dies ist nur bei großen Flugschulen, wie der Aero-Beta,
der Fall und bürgt für eine optimale Qualität.
Theorie
Mit der Theorie kann jederzeit angefangen werden. Aero-Beta
hat ein neues Konzept entwickelt, um die Theorie und Praxis der durchgehenden
ATPL Ausbildung optimal aufeinander abzustimmen. In diesem Fall wird das soeben
Gelernte direkt in die Praxis umgesetzt. Zu lange Theorieblöcke werden somit
vermieden. Die Praxisausbildung kann jederzeit begonnen werden, wobei die Termine
individuell auch samstags, sonn-und feiertags vereinbart werden. Andere Kombinationen
zwischen Theorie und Praxis sind jederzeit möglich und ergeben sich auch
automatisch durch den Ausbildungsbeginn. Die Theorie
wird von CBT-Programmen, Videofilmen und Einzelplatzstudium sinnvoll ergänzt.
Themen
des Theorieunterrichts
-Aerodynamik
-Allgemeine Navigation
-Beladung und Schwerpunkt
-Elektrotechnik
-Flugbetriebsverfahren
-Flugleistung
-Flugplanung
-Flugzeugkunde
-Funknavigation
-Instrumentenkunde
-Luftrecht
-Menschliches Leistungsvermögen
-Meteorologie
-Physiologie
-Triebwerke
Prüfung: Diese findet beim Luftfahrt–Bundesamt (LBA) in
Braunschweig statt.
Es ist ein unverbindlicher Fragenkatalog veröffentlicht.
Praxis
Phase 1: 10 Stunden Flugübungen bis zum ersten Soloflug
Phase 2: 20 Stunden Flugübungen bis zum ersten Soloüberlandflug
Phase 3: 45 Stunden Flugübungen bis zum VFR Überprüfungsflug
Phase 4:
105 Stunden Flugübungen bis zum CPL/IR(A) Checkflug
Phase 5:
MCC Training (Multi Crew Coordination)
Insgesamt umfasst die Praxisausbildung eine Flugzeit von 195 Stunden. Davon
können bis zu 40 Stunden auf dem Flugsimulator (FNPT) absolviert werden
und 20 Stunden werden beim MCC (Multi Crew Coordination) z.B. auf einer Boeing
737 absolviert. Der Checkflug findet auf einem zweimotorigen Flugzeug statt,
so dass die Absolventen auch gleich die MEP (Multi
engine piston Berechtigung = Zweimot-Berechtigung) haben. In der Phase 4 kann
von der preiswerten Piper PA 28 bis zur Cirrus SR 20 mit Glascockpit alle Flugzeuge
verwendet werden. Bei Nutzung der Cirrus gewöhnt man sich an die hohen Geschwindigkeiten
und hat durch das Glascockpit (Instrumente sind auf Bildschirmen abgebildet)
schon ein richtiges „Airliner Feeling“. Diese Erfahrung kommt Ihnen
sicherlich später beim Erwerb des Type Ratings (z.b. auf einem Airbus )
in der Airline zu Gute.
Aero-Beta ist einer der wenigen Flugschulen, die dieses Flugzeug der neusten
Generation einsetzt.
Die modulare Ausbildung
Sie umfasst einen theoretischen und einen praktischen Teil. Dieser Weg zum ATPL ist vor allem für Leute ideal , die schon im Besitz
des PPL sind und viele Flugstunden haben. Diese Flugerfahrung wird anerkannt,
so dass der Schüler
für die Praxisausbildung nur noch den IR(A) (Instrumentenflugberechtigung)
und den CPL –Teil (Commercial Pilot Licence) ablegen muss. Die Ausbildung
ab initio ist aber auch möglich.
Ein Vorteil der modularen Ausbildung besteht darin, die Ausbildung auf ein oder
zweimotorigen Flugzeugen durchzuführen. Die Ausbildung auf einmotorigen
Flugzeugen stellt eine Kostenersparnis von ca. 7000 Euro dar.
Trotzdem empfehlen wir, die Ausbildung auf zweimotorigen Flugzeugen zu machen,
da dies die Voraussetzung zum Type-Rating bei den Airlines ist. Der Nachteil bei diesem Ausbildungsweg liegt sicherlich darin, dass nach jedem
Abschnitt
eine Prüfung durch einen Prüfer vom Luftfahrt-Bundesamt abzulegen
ist (bei der durchgehenden Ausbildung gibt es nur eine theoretische und eine
praktische Prüfung), was aus Erfahrung immer zu Verzögerungen in der
Ausbildung führt.
Theorie
Ist analog der Theorie des zweiten Teils der durchgehenden Ausbildung und
umfasst 650 Unterrichtsstunden.
Praxis
Die Praxisausbildung setzt sich aus 50 h (55 h zweimotorig) Instrumentenflugzeit
und 15 h CPL zusammen.
Nach bestandener Prüfung ...
...können Sie sich als Co-Pilot bei einer Luftverkehrsgesellschaft bewerben.
Hier werden Sie auf dem jeweils eingesetzten Verkehrsflugzeug ausgebildet (Type-Rating).
Sobald Sie einige Voraussetzungen, wie z.B. 1500 Flugstunden nachweisen können,
steht dem Wechsel auf den linken Sitz als Kapitän nichts mehr im Wege.
Finanzierung
Desweiteren unterstützen wir Sie bei der Finanzierung der ATPL-Ausbildung über
1. Albatros Versicherungsdienste GmbH, ein Tochterunternehmen der Lufthansa.
Tel.: 0711-948-2423 Fax: 0711-948-4456 2.
Bei Berufspiloten-Ausbildung fällt unter bestimmten Voraussetzungen keine
Mehrwertsteuer an. Außerdem kann man die Ausbildung steuerlich geltend
machen.
Informationen über den ATPL-Infoabend finden Sie hier
...
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